Kleingärtnerverein "Im Linnerott" e.V. Gladbeck

Hier berichtet unser Imker -

der Honiggärtner Harald  ........


Des Gärtners liebe Helferlein,
du siehst sie kaum, sie sind so klein,

doch ist ihr kurzes Leben,
für den Gärtner wohl ein wahrer Segen.

Schau nur hin,
es wächst im Garten schon das Grün,
mit Blumen die so wunderschön.

Vom Duft berauscht fliegen jetzt all die Bienen,
zu trinken den süssen Blütensaft,
aus dem wird dann in ihrem Volke der Honig,
auch für uns gemacht.

Ihr Glück blüht in der Sonne,
schaue ihnen nur zu, vergesse deine Sorgen
und komme zur Ruh.

Die Beeren der Sträucher,
das Obst auf dem Baum,
wären - ohne Bienen - sicher nur ein Traum.

Die Ernte im Garten ist es was mich erfreute,
und …..ein neuer G a r t e n f r e u n d ?
warum nicht h e u t e !

by © Honiggärtner Harald





Vielen Dank an (c) Wolfgang Kariger für die Bereitstellung dieses schönen Fotos.





Ein italienisches Sprichwort sagt:

"Aus der gleichen Blüte saugt die Biene ihren Honig,
und die Wespe ihr Gift !"


Unser Verein ist in der glücklichen Lage, Gartenfreund Harald Dreischer als Imker , unter den aktiven Kleingärtnern zu haben.
Seine Bienenvölker sind eine Notwendigkeit und Bereicherung für uns alle, denn, ohne die fleißigen Bienen hätten wir keine ertragreiche Ernte.
Bienen brauchen blühende Pflanzen und Bäume für ihr "flüssiges Gold" , und somit sind sie unverzichtbar für ein ausgewogenes Ökosystem.
Wir Kleingärtner sind auch darauf bedacht, dass wir ihre Welt erhalten, indem keine schädlichen Stoffe gespritzt werden, und wollen unsere fleißigen Helfer weiterhin achten und ehren.

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Garten-Bienen

Nistgelegenheiten Wildbienen Imkerbeuten Honigbienen
Wild- und Honigbienen sind sehr wichtig, zur Bestäubung aller Blüten tragenden Pflanzen
und deren nachfolgender Regeneration. Sie dienen daher der Förderung und Anwendung im
Naturschutz.

Unsere Kleingartenanlagen sind ideale Biotope zur Förderung der Population
aller Arten von Hautflügler. Aus diesem Grund möchte ich hiermit alle Gartenpächter besonders
ansprechen und ihnen empfehlen vielseitige Nistgelegenheiten und Überwinterungsplätze
(Insektenhotel), zum Artenschutz unserer Wildbienen bereit zustellen, diese aber auch zu
pflegen.

Eine Nistgelegenheit für Wildbienen sollte ca. 15 cm dickes Material vor einer
geschlossenen Rückwand haben und nach Süden ausgerichtet sein. Auch soll ein
entsprechender Dachüberstand vor Feuchtigkeit Schutz bieten.
Auf das Bestückungsmaterial ist besonders zu achten. Es müssen folgende Merkmale
vorhanden sein :


Morsches Holz kommt ungebohrt zum Einsatz, z.b. Baumscheibe.

Astabschnitte. Hier bauen sich einige Arten selbst ihre Nester.

Trockenes Hartholz, mit mehreren Sackloch-Bohrungen, 2 mm bis 10 mm ɸ, in jeweiliger Bohrerlänge. Diese

sollen seitlich zur Wuchsrichtung
eingebracht werden.

Baumscheiben welche stirnseitige Bohrungen haben werden nicht gerne belegt.

Pflanzliche Rohrstängel sollten am hinteren Ende
durch den Stängelknoten verschlossen sein, auf der

Einflugseite und in den Röhrensollen keine Schnittfasern stehen. Als trockenes Material kommen Bambus, Schilf

oder Pflanzenstängel mit weichem Mark zur Verwendung. Lehm mit Schlamm und mit wenig Heu vermischt,
wird zu weichen Ziegeln geformt und getrocknet, danach mit wenigen 3 mm bis
10 mm ɸ großen Sacklochbohrungen in Bohrerlänge versehen.
Viele Arten graben hier auch lieber selber ihre Höhle.


So, nun aber ans Werk, Kreativität und Ideen können grenzenlos verwirklicht werden, den Erfolg bei der Nestbesetzung erfährt man spätestens im nächsten Jahr.

Weitere Tipps unter www.wildbienen.info, bzw. www.imkerverband-westfalen-lippe.de (insektenfreundliche Gärten)
by (c) Honiggärtner Harald

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Die Honigbereiter

 Honigbienen sind neben der Honiggewinnung auch für uns Gärtner ganz besonders wichtig für
die blütenstetige Bestäubung.


- Was ist das denn nun ? „blütenstetig“ -, dieses Wort kommt in der
Imkerei oft vor, es besagt: das die Honigbiene, wenn sie eine ergiebige und größere Menge an Blüten
einer Pflanzenart gefunden hat, diese immer wieder anfliegt bis der Nektar in den Blüten versiegt.


Von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit ist dabei, das an den stark besuchten Blüten eines Strauches
oder Baumes, sich auch ein stark erhöhter Fruchtertrag mit besserer Qualität einstellt.


Honigbienen sind in unserem geografischem Bereich, aus parasitären - und krankheitsbedingten Gründen
und fehlenden Behausungen in der Wildnis, nicht mehr allein überlebensfähig. Hier ist der Imker mit
seinem Wissen und Regulatoren gefordert.
Den Honig, den der Imker erntet, ist gemessen an seinem Aufwand, nur ein karger Lohn,
aber die Nähe zur Natur gibt manchen verständnisvollen Einblick und macht vieles wett.


Honiggärtner Harald (c)


 







https://www.stadtbienen.org/wissen/bienenwissen/


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